OZOBOT – a little robot explores Europe (2016/2017)

8-10 jährige Kinder aus der Türkei, Portugal, Frankreich und Deutschland arbeiteten gemeinsam in diesem Projekt. Im Zentrum standen kleine Roboter (OZOBOTs), die mit Hilfe von Sensoren an der Unterseite, zwei Motoren farbigen Linien auf ebenen Flächen entlang fahren und mit Farbcodes in diesen Linien programmiert werden können.

Mit Hilfe der OZOBOTs beschäftigten sich die Kinder mit Informatik ohne dass ein Bildschirm benutzt werden musste. Die kleinen Roboter animieren zum Spielen und Ausprobieren im Team . Das wirkte attraktiv und einladend, die Einstiegshürde war sehr gering.

Die Schüler meisterten verschiedene Aufgaben, die nicht nur aus dem Bereich Informatik kamen, sondern auch das Vorstellen von sich als Person, des eigenen Landes und das das Kennenlernen der Partnerländer standen im Fokus.

Auch kleine Kunstwerke und sogar ein kleiner Abenteuerfilm wurden mit Hilfe der OZOBOTs von den Kindern erstellt .

GREAT BREAKS (2016/2017)

Dies ist mein erstes Projekt, das ich mit Schülern der Schule am Bienenhaus in Rheinberg durchführte.

Schulpausen sind ein wichtiger Teil des Schultages in aller Welt. Aus gesundheitlicher Sicht sind diese nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig, um Schülern/Lehrern zwischenzeitlich Entspannung und Regenerierung zu ermöglichen. Mit freiem Kopf und guter Laune lernt es sich nach einer aktiven Pause einfach besser!

Früher kannte jedes Kind Bewegungsspiele, die in der Pause gespielt wurden. Heute ist dies leider oft nicht mehr so. Statt einer aktiven nimmt immer mehr die passive Pause zu. Ziel dieses Projektes war es die Schüler wieder in Bewegung zu bringen. Wir haben in diesem Projekt gemeinsam Ideen für “ GREAT BREAKS“ in Bewegung gesammelt. Alle Partner stellten Spiele vor, probierten Spiele der anderen aus. Einige dieser Spiele haben sich im Laufe des Projektes auf den Schulhöfen der Partner etabliert.

Geradezu nebenbei haben die Kinder aber auch etwas über das Leben und die Schule in anderen Ländern gelernt. Sie haben ihre Fähigkeit am Computer erweitert und vieles mehr.

 

Das kleine Quadrat (2016/2017)

Im Schuljahr 2016/2017 arbeiteten zwei dritte Klassen aus Deutschland und der Türkei mit Kindern im Alter von 9 und 10 Jahren an dem Projekt “Das kleine Quadrat”. Die Geschichte mit ihren Faltanleitungen beschreibt, was alles aus einem Quadrat entstehen kann und verdeutlicht den Kindern, dass jedes Wesen einzigartig und besonders ist.

Im Laufe des Projektes wurde die Geschichte jeweils im Wechsel Seite für Seite auf Deutsch und Türkisch erarbeitet. Sie lasen sich gegenseitig vor und erstellten Videos von zugehörigen Origami-Faltanleitungen. So entstand nach und nach ein audiovisuelles, multimediales Buch. Parallel erstellte jedes Kind eine eigene Papierversion des Buches.

Neben anderen Aktivitäten sind die von den Partnern erarbeiteten Theaterstücke über die Geschichte besonders erwähnenswert. Die türkischen Kinder stellten die Geschichte mit einem Puppenspiel dar. Die deutschen Kinder erarbeiteten ein Stück, für das sie Kulissen bauten und sich Kostüme überlegten.

 

A very hungry caterpillar (2016)

caterpillar-mit-fahneIm Frühjahr 2016 starteten meine Kollegin D. Gubbels und ich dieses englischsprachige Projekt mit unserer Partnerschule in Polen. Zwei zweite Klassen aus den Partnerschulen nahmen das Buch „The very hungry caterpillar“ zum Anlass, sich auf verschiedenen Ebenen mit dem Inhalt und weiteren Themen rund um Raupen und Schmetterlinge zu beschäftigen. Die teilnehmenden 7 bis 8-jährigen Kinder lasen die englische Ausgabe des Buches, um den Inhalt in der Projektsprache vermittelt zu bekommen.

Die Kinder kannten das Buch von Eric Carle bereits aus dem Kunst- und Sprachunterricht und zeigten große Begeisterung, das Ganze noch einmal unter neuen Aspekten zu betrachten. Unser Klassenzimmer wurde zur Schmetterlingsfarm. Die Kinder erhielten so die Möglichkeit, die Entwicklung der Schmetterlinge zu beobachten und die Ernährung und Nahrungsaufnahme dieser zu untersuchen und zu betrachten. In Gruppenarbeit gestalteten die Kinder Plakate zum Inhalt des Buches. Auch bereiteten wir ein länderübergreifendes Kunstprojekt vor. Jedes Kind gestaltete eine Schmetterlingshälfte, die von einem Kind der Partnerschule gespiegelt und vollendet wurde. Diese länderübergreifende Partnerarbeit verstärkte das Gemeinschaftsgefühl. Aus den künstlerisch ausgefallen gestalteten Schmetterlingen wurden verschiedene Onlinespiele entwickelt, die die Kinder mit Freude spielten. Wir gestalteten drei audiovisuelle Wörterbucher (Lebenszyklus, Früchte, Nahrung) in der Projektsprache und den Muttersprachen. Die Kinder malten Bilder und nahmen Audios auf. So entstanden drei flipsnacks, die zukünftig genutzt werden können. Die Partner dekorierten ihre eTwinning-Ecken und Klassenräume passend und tauschten Bastelanleitungen aus, die die Kinder begeistert aufnahmen. Ein Highlight war die abschließende Videokonferenz, in der sich die Kinder vorstellten, Lieder sangen, Gelerntes anwandten. Vorher übten wir ein Schattentheater ein und präsentierten es unseren Partner live.

 

Neue Freunde – Unsere Stadt und wir (2015/2016)

logo-1x1In diesem Projekt lernten sich die Kinder einer slowakischen, einer österreichischen und der St. Marien-Schule in Moers kennen. Die österreichischen Kinder besuchten eine 3. Klasse, die slowakischen Schüler lernten im ersten Jahr als zweite Fremdsprache Deutsch und unsere Kinder waren zwischen 9 – 11 Jahren. Die SchülerInnen stellten sich, ihre Schule, ihr Wohnviertel und ihre Stadt vor. Zusätzlich schicke jede Klasse ein Stofftier auf Reisen. Dieses Maskottchen berichtete in einem Tagebuch und im Blog aus dem Alltag der Kinder.

Dieses Projekt wurde Ende Oktober 2016 vom Pädagogischer Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz mit  einem eTwinning-Qualitätssiegel 2016 für beispielhafte Internetprojekte ausgezeichnet.

Auch ein Kind hat Rechte!

LOGO-kleinKinder des offenen Ganztages der Willi-Fährmann- und der St. Marien-Schule in Moers haben in diesem Projekt ein Schuljahr gemeinsam mit drei verschiedenen Klassen – zwei Schulen aus der Türkei und einer Schule aus Spanien – verbracht.

Zentrales Thema dieses ganzjährigen Projektes (2015/201) war das Thema „Kinderrechte“, das mittlerweile in vielen Lehrplänen verankert ist. Auch für Grundschüler ist es bereits wichtig, ihre eigenen Rechte zu kennen, im Alltag wahrzunehmen und dadurch befähigt zu werden, für sie einzutreten. Dies ist ein Meilenstein der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes.

In diesem mehrsprachigen Projekt haben sich Grundschüler aus der Türkei, Spanien und Deutschland im Alter von 7-10 Jahren vielfältig mit den Rechten der Kinder, die in der UN-Kinderrechtskonvention stehen, beschäftigt.

Durch eine intensive Auseinandersetzung mit den Kinderrechten wurden sie angeregt, sich mit den Rechten anderer Kinder auch in anderen Ländern zu beschäftigen. Es wurde ein Bewusstsein für die Werte von Demokratien und für die Verantwortung des Einzelnen geschaffen.

Kinder der 3./4. Klassen konnten dieses Nachmittagsprojekt wählen. Eine heterogene Gruppe von Kindern, unter anderem mit einem Förderschwerpunkt „emotional soziale Entwicklung“, aber auch vielen Zweitsprachlernenden entstand. Die Kinder der türkischen Partner erlernen Deutsch als Fremdsprache, die spanischen und deutschen Kinder Englisch. Da so junge Kinder in der Regel noch nicht in der Fremdsprache eine genügende Sprachhandlungskompetenz besaßen, um dieses komplexe Thema zu meistern, wurde dieses Projekt in Deutsch/Englisch als Hauptsprachen aber auch in Türkisch und Spanisch durchgeführt. Wir Lehrer übernahmen teilweise die Rolle des „Simultanübersetzers“.

Dieses Projekt wurde Ende Oktober 2016 vom Pädagogischer Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz mit  einem eTwinning-Qualitätssiegel 2016 für beispielhafte Internetprojekte ausgezeichnet.

The dream of flying (2015)

Sw-finalist-2-LinneaKinder der St. Marien-Schule starteten dieses Projekt mit Partnerschulen aus der Türkei, Schweden und Lettland. In dem Projekt THE DREAM OF FLYING dreht sich alles um das Thema Fliegen.

Ein Auszug aus der Projektbeschreibung (Englisch):

The dream of flying is as old as mankind. Meanwhile, we can almost reach any place with airplanes, but flying with all its shapes is still fascinating. In this project we want to approach this theme from different sides. We will craft, will delve in history, but as well in biology. We will travel in our fantasy but as well meet and work together with real friends from all around Europe.

Dieses Projekt wurde Ende Oktober 2016 vom Pädagogischer Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz mit  einem eTwinning-Qualitätssiegel 2016 für beispielhafte Internetprojekte ausgezeichnet.

Aus der Pressemitteilung des PADs:

„ …. Im Projekt „The dream of flying“ beschäftigten sie sich auf vielfältige Weise mit der Faszination des Fliegens. Sie bastelten Papierflugzeuge, beobachteten Vögel, und lernten Erfinder und Pioniere der Luftfahrt kennen. Das Projekt fand in Kooperation mit Schulen in Schweden, Lettland und der Türkei statt. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Englisch.

Das Projekt ‚The dream of flying‘ greift ein Thema auf, das bei allen Schülerinnen und Schülern der beteiligten Länder auf großes Interesse stößt und hervorragend gewählt ist, um von verschiedenen Seiten her kreativ umgesetzt zu werden“, erklärte NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann. „Die eTwinning-Schulpartnerschaften fördern neben dem verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien die Fremdsprachenkenntnisse und ermöglichen den Austausch von Schülerinnen und Schülern in ganz Europa“, so die Ministerin. …“

Little scientist (2015)

Gemeinsam mit zwei weiteren Klassen aus Europa – einer 2. Klasse der Langleypark Primary School im Nordosten Englands und der 2. Klasse der École élémentaire Saint Maclou aus der Normandie in Frankreich, führen die Kinder einer 1. Klasse der St. Marien-Schule dieses Projket durch.

Von Februar 2015 bis zu den Sommerferien führt jede Partnerklasse ein kleines Experiment durch, präsentiert dies den Partnern … Es ist geplant, dass in einer Videokonferenz gemeinsam ein Experiment durchgeführt. Mal schauen ob das klappt.

Ein Auszug aus der Projektbeschreibung (Englisch):

Enthusiasm, curiosity and interest is the essential key to a positive approach to learning and thus also to science, mathematics and technology. As children are usually enthusiastic to experiments, we want to use this to develop an understanding of basic scientific contexts. Each month during the project each class will carry out an experiment, formulate expectations and assumptions, and subsequently verify by practical experimentation. Results will be documented and shared with partner schools.
Teachers will cooperate closely and communicate through email, chat and twinspace. But also pupils will communicate: by snail mail and videoconferences (e.g.). Teachers will help to overcome the language barrier.

Wie sagt man das bei Euch? (2014/2015)

In diesem Projekt drehte sich alles um die deutsche Sprache.

Kinder des offenen Ganztages der Willi-Fährmann- und der St. Marien-Schule in Moers  haben in diesem Projekt ein Schuljahr gemeinsam mit drei verschiedenen Klassen – zwei Schulen aus der Türkei und einer Schule aus Litauen – verbracht.

Die Partner aus der Türkei und Litauen unterrichten Deutsch als Fremdsprache. In vielen verschiedenen gemeinsamen Aktivitäten (eigene Vorschläge von Kindern) wurde Sprache fantasievoll genutzt.

Meine Kinder sahen sich als Sprachvorbilder und bemühten sich, möglichst korrekt mit der deutschen Sprache umzugehen. Kinder mit türkischem Migrationshintergrund setzten ihre Erstsprache ein und erfuhren eine Wertschätzung/Anerkennung ihrer herkunftsbedingten Mehrsprachigkeit.

Ziel war aber auch, das Selbstvertrauen der Kinder mit besonderem Förderbedarf (Sprache sowie Emotional Sozial) zu steigern, so dass diese -wie alle Kinder- sich in kleinen Audios und Videos präsentieren und äußern konnten und auch wollten. Das Ergebnis dieses interkulturellen Projektes hat meine Erwartungen übertroffen.

Dieses Projekt wurde bereits mit dem Nationalem und Europäischen Qualitätssiegel ausgezeichnet. Hier ein Auszug aus der Begründung:

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Lost shapes (2014/2015)

Gemeinsam mit drei weiteren Schulen aus Europa – aus Italien, der Türkei und aus Ungarn- beschäftigten sich die Kinder der Klasse 3b der St. Marien-Schule in Moers mit allem möglichen rund um geometrische Formen – angefangen bei dem Punkt in der Dimension 0 bis zum Beispiel zur Kugel in der 3. Dimension.

Es wird geforscht, in der Umwelt nach Formen gesucht, Formen untersucht, gebastelt aber auch zusätzlilch zum normalen Lehrstoff lernen die Kinder neue Dinge, wie das Möbiusband kennen oder auch „probieren sie das Vierfarbproblem aus“

Ein Auszug aus der Projektbeschreibung (Englisch):

This project has a mathematical aim. Children will learn about geometrical aspects – like dot (0 dimension), line (1 dimension), and different 2 dimensional shapes and 3 dimensional bodies. As well we will work in language / literature (Book: Lost shapes – Shobha Viswanath & Chrsitine Kastl). Children will draw and fold shapes in arts lessons and many other subjects will be involved. Children will use new media to document, find …

Christmas is coming again 2014 (2014/2015)

template-calendarWie in den letzten Jahren nutzten wir mit verschiedenen Partnern die Vorweihnachtszoet, um einen neuen online Weihnachtskalender zu erstellen. Im Projekt „CHRISTMAS IS COMING 2014“ haben alle Klassenstufen der St. Marien-Schule gemeinsam mit alten Bekannten und neuen Europäischen Freunden den Kalneder mit viel Liebe gefüllt.

Gemeinschaftlich mit Partnern aus Spanien, Malta, Irland, Lettland und natürlich uns aus Moers versteckten wir Bastelanleitungen, Lieder, Spiele und noch vieles mehr hinter den Türen eines Online-Adventskalenders.

In diesem Projekt war es sehr schön, dass sich die LehrerInnen gegenseitig unterstützen und sich über Werkzeuge und andere IT-tools austauschten.

 

Walking through the nature – I would like to see (2014/2015)

logo-augeGemeinsam mit drei weiteren Schulen aus Europa – aus Polen, aus Mazdonien, aus der Türkei – beschäftigt sich Kinder der eTwinning AG der St. Marien-Schule in Moers mit bedrohten Tierarten. WIr erstellen Präsnetationen, tauschen uns mit unseren Freunden aus.

Angelehnt an das englischsprachige Buch Walking through the jungle wird ein gemeinsames Projektlied erstellt, gemalt und gebastelt und natürlich auch Freundschaften geschlossen.

Ein Auszug aus der Projektbeschreibung (Englisch):

Science has described around 2 million species but it is estimated that there could be between 5 to 100 million different species on Earth. This incredible biodiversity is what enriches our lives on this planet and is also essential for our survival. In Europe and throughout the world many of those plant and animal species are threatened with extinction.
We want to make our children learn about this fact, show them the necessity to take care and show what we can do to help to protect those species.
We want the children to know each other, to make friends but as well to feel as team which is responsible to build a good future.

Never sleeping hedgehogs (2013/2014)

Projekt Logo

Im Rahmen der Verleihung der nationalen eTwinning Qualtätssiegel 2013 kamen bei uns im Herbst 2013 einige Igel-Handpuppen in der Schule an. Mit zwei von ihnen haben wir, meine Kollegin Birgit, ich und unser türkischer Kollege Turhan aus Bursa dieses Projekt gestartet:

Zwei kleine Igel beschlossen nicht im Winter zu schlafen, sondern lieber die Welt zu erkunden. Aus der englischsprachigen Projektbeschreibung:

Both schools hosted a hedgehog, who decided not to sleep during winter. For this the hedgehogs chose two 2nd grade classes one in Bursa, one in Moers to take care of and to organize the food.

In the beginning of the project in November 2013 every class chose a name for the guest. Stachel (=Spiky) stayed in Germany, Merakli (=Curious) stayed in Turkey. Both groups learned about hedgehogs, and shared their knowledge. They tought each other hedgehog words in their languages. The hedgehogs were scouts and reported about their visit. Participating children had the task to show their guest the school, report about things happening in that time, make the toy visit some places – families and document this with photos or videos and share with partner schools. The children got to know each other, the way to live in each country. They made friends.

Für dieses Projekt bekamen Birgit Glauner und ich im Oktober 2014 das deutsche Qualitätssiegel verliehen.

Die Jury begründete ihre Entscheidung folgendermaßen:

QS_170x95px„Wenn bei eTwinning Igel keinen Winterschlaf halten, erleben Sie viel Neues und entdecken Unbekanntes: Sie besuchen zwei Schulklassen in Deutschland und der Türkei und berichten gegenseitig von ihren Erfahrungen. Die Igel begleiten die Kinder auf ihrer Reise nicht nur in der Schule, sondern auch zu Hause und bei ihren Freizeitaktivitäten. So kommen allerlei Unternehmungen zustande, welche die SuS auf kreative und vielfältige Art und Wiese mit Fotos, Bildern, Diashows, Videos und Postkarten für ihre Partner dokumentieren. Neugierig verfolgen alle die neusten Erlebnisse der Igel und lernen so nicht nur die Partner-SuS kennen, sondern erhalten gleichzeitig auch einen Einblick in das persönliche, erweiterte Schulumfeld und das Zuhause der Partner.

Ein tolles Grundschulprojekt, das zeigt, wie Kinder mit digitalen Medien für eine kreative Kommunikation begeistert werden können und wie sie mit einem einfachen Konzept an Bräuche und Lebensweisen der Gastländer herangeführt und dabei Toleranz und gegenseitiger Respekt beim Voneinanderlernen geschaffen werden können.“

Making new friends! (2013/2014)

Projekt LogoDieses Projekt führte ich mit Kindern der Forstwaldschule in Krefeld durch. Das gesamte Schuljahr 2013/2014 trafen wir uns mit der 4. Klasse der Ceip de Valles im Norden Spaniens-.

Durch die Teilnahme an verschiedensten gemeinsamen Aktivitäten freundeten sich die 9-11jährigen Kinder untereinander an. Sie nutzten die Gelegenheit in der gemeinsamen Fremdsprache Englisch zu kommunizieren.

Nachdem zu Beginn des Projektes die Themen von den Lehrerinnen unter anderem passend zu nationalen und internationalen Gegebenheiten vorgegeben worden waren, wurden die Kinder im Laufe des Projektes mehr und mehr in die Entscheidungsfindung eingebunden. Demokratische Prozesse über Grenzen hinweg, die eine der Grundlagen der Europäischen Union darstellen wurden so im Kleinen für die SchülerInnen erlebbar.

Durchgängig wurde ein Bezug zur Lebenswelt der Kinder hergestellt. Gerade die die Deutsch – Spanischen Begegnungen in der Fußball Champions League boten die Möglichkeit Toleranz, Fairness und Respekt nicht nur im Sport sondern auch in der Kommunikation mit den Partnern zu üben. Nicht nur hier fand ein sehr intensiver Austausch zwischen den Teilnehmern statt.

Projektbeschreibung MAKING NEW FRIENDS!
twinspace MAKING NEW FRIENDS!

Dieses Projekt wurde im Oktober 2014 mit dem deutschen Qualitätssiegel ausgezeichnet.

Die Jury begründete ihre Entscheidung folgendermaßen:

QS_170x95px„Das Projekt „Making New Friends“ begleitet die Partner-SuS gemeinsam durch das gesamte Schuljahr. Dabei lernen sich die SuS nicht nur über die gemeinsame Beschäftigung mit Gebräuchen im Jahreskreis kennen, sondern die Projektthemen orientieren sich auch an aktuellen Ereignissen und ihrer Lebenswelt, z.B. Karneval, Tag gegen Gewalt, Welttag des Buches und Fußball. Der TwinSpace ist nach den verschiedenen Themen gegliedert, ideenreich und bunt gefüllt.

Besonders hervorzuheben ist das Vertrautwerden der Kinder mit vielfältigen Online-Werkzeugen, was sich auch in den gelungenen und interessanten Ergebnissen wie Filmen, Spielen oder Quiz zeigt. Besonders hervorzuheben ist die Aktivität, die die Kinder beim Erstellen der Fußballquiz an den Tag legten. Die Kinder arbeiten dabei weitgehend in ihrer jeweiligen nationalen Gruppe, die Ergebnisse der anderen werden jedoch kommentiert oder ausgetestet. Den Lehrerinnen gelingt es, mit einer großen Bandbreite an medialen Darstellungsformen die Ergebnisse der SuS zu einem Gesamtbild zusammenzustellen und die SuS in einen Austausch zu bringen. Sie tauschen sich gegenseitig über ihre Interessen aus, gewähren Einblicke in ihr Zuhause, üben sich in einer gemeinsamen Fremdsprache. So legen sie über die Erkenntnis der Gemeinsamkeiten den Grundstein, um „neue Freunde zu gewinnen“.“

Kommt, wir treffen uns! (2013/2014)

Projekt LogoKinder des offenen Ganztages der Willi-Fährmann- und der St. Marien-Schule in Moers  haben in diesem Projekt ein Schuljahr gemeinsam mit verschiedenen Klassen in der Türkei verbracht, beginnend mit der gegenseitigen Vorstellung. Die Kinder zeigten ihre Lebenswelt und Kultur, erhielten einen Einblick in die Lebenswelt der in der Türkei. Sie erlernten bzw. vertieften den Gebrauch der Informationstechnologien. Das Projekt eröffnete den Kindern die Chance der Auseinandersetzung mit ihren Wurzeln, da ein Großteil der Kinder einen Migrationshintergrund hat. Die Kinder, die bereits türkische Sprachkenntnisse hatten, gaben diese bereitwillig weiter und fungierten als „Dolmetscher“. Die Kinder der türkischen Partnerschule hatten die Chance die in der Schule erlernte deutsche Sprache anzuwenden. Auch wir Lehrer profitierten von der europäischen Zusammenarbeit: Medienanwendung, Kennenlernen neuer/anderer pädagogischer Ansätze …

Die Eltern unserer Kinder begleiteten das Projekt intensiv von zu Hause und erfreuten sich an der lebhaften Kommunikation.

Wir sind uns sicher, dass das gemeinsame Schuljahr den Erfahrungsschatz und die Handlungskompetenz aller Teilnehmer, Schüler, Lehrer und Eltern, (im europäischen Umfeld) verbessert hat.

QS_170x95pxDieses Projekt wurde im Oktober 2014 mit dem deutschen Qualitätssiegel ausgezeichnet.

Die Jury begründete ihre Entscheidung folgendermaßen:

„Manchmal bedarf es keines großen Rahmens, sondern einfach der Neugier: Die Neugier auf Andere zu wecken und diese auf kreative Weise mit selbstgestalteten digitalen Medien kennenlernen. Wie das mithilfe des Internets und eTwinning gelingt, das zeigt das Projekt „Kommt wir treffen uns“.

Verschiedene Unterthemen wie „Unsere Schule“ oder „Witze“ sprechen alle Kinder dieser Altersgruppe an und motivieren zum Mitmachen. Mit Freude und Begeisterung erstellen SuS in Deutschland und in der Türkei Fotos, Videos, Audioaufnahmen, Präsentationen, interaktive Spiele, treffen sich Live in Skype-Konferenzen und lassen so ihre Gegenüber einen Einblick in ihren Alltag und ihre Umgebung nehmen. Dies bringt nicht nur die Kulturen der SuS einander näher, sondern lässt sie sich auch gegenseitig kennenlernen, wie ihre hohe Motivation in diesem Projekt beweist. Besonders schön ist die Wertschätzung der türkischen Mitschüler, die oft als Dolmetscher fungieren konnten. Man merkt, wie das Projekt im Lauf der Zeit Fahrt aufnimmt und die Partnerschüler immer mehr Spaß daran haben und sich ebenfalls kreativ einbringen.“

Dieses Projekt wurde auch mit dem europäischen Qualitätssiegel ausgezeichnet.