Deutscher eTwinning Preis 2013

Frau Glauner und mir wurde im März 2014 auf der Didacta in Stuttgart der Deutsche eTwinning-Preises 2013 verliehen.

Wir wurden für das Projekt „Magic Seeds – Look what is growing!“ ausgezeichnet und belegten zu unserer Freude den ersten Platz in der Alterskategorie 4-11 Jahre. Mit dieser Auszeichnung verbunden ist ein Geldpreis von 2.000 € .

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Die Preisverleihung erfolgte auf der didacta in Stuttgart durch Peter Friedrich, Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten im Staatsministerium Baden-Württemberg, und die Stellvertretende Generalsekretärin der Kultusministerkonferenz, Heidi Weidenbach-Mattar.

Die ausgezeichneten Schulen stehen beispielhaft für die erfolgreiche Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg und leisten so einen wichtigen Beitrag für ein zusammen-wachsendes Europa. eTwinning ermöglicht einen lebendigen Fremdsprachenunterricht und fördert durch Medieneinsatz und interkulturelle Projektarbeit zukunftsweisende Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler“, erklärte Heidi Weidenbach-Mattar.

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Die Gewinnerprojekte wurden in drei Alterskategorien sowie einer Spezialkategorie gekürt. Bei der Auswahl lag der Schwerpunkt auf kooperativem Arbeiten der Partnerklassen, kreativem Medieneinsatz und pädagogischer Innovation.

14-03-19-nrw-preistraeger-mit-loehrmann-300Am Samstag traf sich unsere Schulministerin Sylvia Löhrmann mit allen Nordrhein-Westfälischen Preis-gewinnern in der Didacta zu einem kleinem Austausch.

Wenn Sie sich über das Projekt informieren möchten, schauen Sie doch mal hier in das Projekt hinein: MAGIC SEEDS.

*Alle Bilder Pädagoischer Austauschdienst – PAD

Auszeichnungen

Fast alle meine eTwinning Projekte wurden mit dem Nationalem eTwinning Qualitätssiegel als auch dem europäischem Qualitätssiegel ausgezeichnet.

Das nationale eTwinning-Qualitätssiegel wird seit 2006 als Auszeichnung für die Leistung aller Beteiligten vergeben, die im Rahmen einer eTwinning-Partnerschaft hervorragende Projektarbeit leisten. Es würdigt ihr Engagement, Grenzen zu überwinden und neue mediendidaktische Wege zu beschreiten, um Europa erlebbar zu machen.

Auf nationaler Ebene wird die Arbeit mit eTwinning in jedem der 36 beteiligten Länder durch eine Koordinierungsstelle und weitere Bildungsinstitutionen unterstützt. In Deutschland wird diese Auszeichnung vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz und den Kultusministerien beziehungsweise den Senatsverwaltungen der Länder verliehen.

Das Europäische Qualitätssiegel ist ein weiteres Zeichen der Anerkenung. Ab Oktober 2012 wird es von der zentralen Koordinierungsstelle an Schulen (die an einem Projekt mitarbeiten) verliehen. Projekte, die mit einem Europäischen Qualitätssigele ausgezeichnet wurden, dürfen sich für den europäischen eTwinning Preis bewerben, der dem besten europäischen Projekt eines Jahres verliehen wird.

 

Jahr Projekt nationales
Qualitätssiegel
Europäische
Qualitätssiegel
weitere Auszeichnungen
09-11 Let me grow Deutscher eTwinning Preis 2010
1. Platz – 4-11 Jahreshortlisted
Europäischer Preis 2012
(unter den besten 5 europäischen Projekten)
11 The very hungry caterpillar
11-12 Christmas is coming
12 EGGs-periments
12 Meine Welt – Deine Welt
12 Magic seeds Deutscher eTwinning Preis 2013
1. Platz – 4-11 Jahre
12 Winds make rivers flood
12-13 Ein Jahr zusammen
13 Visiting friends
13-14 Christmas is coming again
12-14 Water in our Lives
13-14 Kommt wir treffen uns!
13-14 Making new friends
14-15 Walking through the nature – I would like to see ausgezeichnet beim
Europäischen Wettbewerbshortlisted beim
MEDEA-Award
Publikumspreis
14-15 Lost shapes
14-15 Wie sagt man das bei Euch? Deutscher eTwinning Preis 2015
1. Platz – 4-11 Jahreshortlisted
Europäischer Preis
(unter den besten 5 europäischen Projekten)
14-15 Little scientists
15 The dream of flying
15-16 Auch ein Kind hat Rechte!
15-16 Neue Freunde – Unsere Stadt und wir

eTwinning und Scientix – eine perfekte Partnerschaft

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich gebeten wurde, für den „5. Newsletter of the Visibility of eTwinning Projects Group“ über meine Erfahrungen zu berichten und mit anderen zu teilen. In meinem Beitrag für diesen Newsletter, der im Juli 2015 erschien, habe ich eine Brücke zwischen eTwinning und Scientix geschlagen – sie finden eine online Ausgabe hier:

Eine deutsche Version dieses Artikels finden Sie hier: de-eTwinning and STEM projects

Wer oder was ist Scientix?

Scientix, das auf  eine Initiative der Europäischen Kommission zurückgeht, wird vom European Schoolnet (EUN) im Rahmen des 7. Rahmenprogramms der Europäischen Union verwaltet. EUN ist ein Konsortium von 30 Bildungsministerien in Europa. Scientix fördert und unterstützt eine europaweite Zusammenarbeit zwischen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) Lehrern, Bildungsforschern, politische Entscheidungsträgern und anderen MINT Bildungsexperten.

Als  Scientix – stellvertretender Botschafterin –  habe ich in den kommenden Monaten vielfältige Aufgaben. Unter anderem wird es meine Aufgabe sein, scientix mit seinen vielfältigen Möglichkeiten in Deutschland bekannt zu machen. Sie können sich gerne an mich wenden, wenn Sie Fragen, Bitten oder ähnliches haben.

The dream of flying (2015)

Sw-finalist-2-LinneaKinder der St. Marien-Schule starteten dieses Projekt mit Partnerschulen aus der Türkei, Schweden und Lettland. In dem Projekt THE DREAM OF FLYING dreht sich alles um das Thema Fliegen.

Ein Auszug aus der Projektbeschreibung (Englisch):

The dream of flying is as old as mankind. Meanwhile, we can almost reach any place with airplanes, but flying with all its shapes is still fascinating. In this project we want to approach this theme from different sides. We will craft, will delve in history, but as well in biology. We will travel in our fantasy but as well meet and work together with real friends from all around Europe.

Dieses Projekt wurde Ende Oktober 2016 vom Pädagogischer Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz mit  einem eTwinning-Qualitätssiegel 2016 für beispielhafte Internetprojekte ausgezeichnet.

Aus der Pressemitteilung des PADs:

„ …. Im Projekt „The dream of flying“ beschäftigten sie sich auf vielfältige Weise mit der Faszination des Fliegens. Sie bastelten Papierflugzeuge, beobachteten Vögel, und lernten Erfinder und Pioniere der Luftfahrt kennen. Das Projekt fand in Kooperation mit Schulen in Schweden, Lettland und der Türkei statt. Als gemeinsame Sprache nutzten die Projektpartner Englisch.

Das Projekt ‚The dream of flying‘ greift ein Thema auf, das bei allen Schülerinnen und Schülern der beteiligten Länder auf großes Interesse stößt und hervorragend gewählt ist, um von verschiedenen Seiten her kreativ umgesetzt zu werden“, erklärte NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann. „Die eTwinning-Schulpartnerschaften fördern neben dem verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien die Fremdsprachenkenntnisse und ermöglichen den Austausch von Schülerinnen und Schülern in ganz Europa“, so die Ministerin. …“

Little scientist (2015)

Gemeinsam mit zwei weiteren Klassen aus Europa – einer 2. Klasse der Langleypark Primary School im Nordosten Englands und der 2. Klasse der École élémentaire Saint Maclou aus der Normandie in Frankreich, führen die Kinder einer 1. Klasse der St. Marien-Schule dieses Projket durch.

Von Februar 2015 bis zu den Sommerferien führt jede Partnerklasse ein kleines Experiment durch, präsentiert dies den Partnern … Es ist geplant, dass in einer Videokonferenz gemeinsam ein Experiment durchgeführt. Mal schauen ob das klappt.

Ein Auszug aus der Projektbeschreibung (Englisch):

Enthusiasm, curiosity and interest is the essential key to a positive approach to learning and thus also to science, mathematics and technology. As children are usually enthusiastic to experiments, we want to use this to develop an understanding of basic scientific contexts. Each month during the project each class will carry out an experiment, formulate expectations and assumptions, and subsequently verify by practical experimentation. Results will be documented and shared with partner schools.
Teachers will cooperate closely and communicate through email, chat and twinspace. But also pupils will communicate: by snail mail and videoconferences (e.g.). Teachers will help to overcome the language barrier.

Wie sagt man das bei Euch? (2014/2015)

In diesem Projekt drehte sich alles um die deutsche Sprache.

Kinder des offenen Ganztages der Willi-Fährmann- und der St. Marien-Schule in Moers  haben in diesem Projekt ein Schuljahr gemeinsam mit drei verschiedenen Klassen – zwei Schulen aus der Türkei und einer Schule aus Litauen – verbracht.

Die Partner aus der Türkei und Litauen unterrichten Deutsch als Fremdsprache. In vielen verschiedenen gemeinsamen Aktivitäten (eigene Vorschläge von Kindern) wurde Sprache fantasievoll genutzt.

Meine Kinder sahen sich als Sprachvorbilder und bemühten sich, möglichst korrekt mit der deutschen Sprache umzugehen. Kinder mit türkischem Migrationshintergrund setzten ihre Erstsprache ein und erfuhren eine Wertschätzung/Anerkennung ihrer herkunftsbedingten Mehrsprachigkeit.

Ziel war aber auch, das Selbstvertrauen der Kinder mit besonderem Förderbedarf (Sprache sowie Emotional Sozial) zu steigern, so dass diese -wie alle Kinder- sich in kleinen Audios und Videos präsentieren und äußern konnten und auch wollten. Das Ergebnis dieses interkulturellen Projektes hat meine Erwartungen übertroffen.

Dieses Projekt wurde bereits mit dem Nationalem und Europäischen Qualitätssiegel ausgezeichnet. Hier ein Auszug aus der Begründung:

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Lost shapes (2014/2015)

Gemeinsam mit drei weiteren Schulen aus Europa – aus Italien, der Türkei und aus Ungarn- beschäftigten sich die Kinder der Klasse 3b der St. Marien-Schule in Moers mit allem möglichen rund um geometrische Formen – angefangen bei dem Punkt in der Dimension 0 bis zum Beispiel zur Kugel in der 3. Dimension.

Es wird geforscht, in der Umwelt nach Formen gesucht, Formen untersucht, gebastelt aber auch zusätzlilch zum normalen Lehrstoff lernen die Kinder neue Dinge, wie das Möbiusband kennen oder auch „probieren sie das Vierfarbproblem aus“

Ein Auszug aus der Projektbeschreibung (Englisch):

This project has a mathematical aim. Children will learn about geometrical aspects – like dot (0 dimension), line (1 dimension), and different 2 dimensional shapes and 3 dimensional bodies. As well we will work in language / literature (Book: Lost shapes – Shobha Viswanath & Chrsitine Kastl). Children will draw and fold shapes in arts lessons and many other subjects will be involved. Children will use new media to document, find …

Christmas is coming again 2014 (2014/2015)

template-calendarWie in den letzten Jahren nutzten wir mit verschiedenen Partnern die Vorweihnachtszoet, um einen neuen online Weihnachtskalender zu erstellen. Im Projekt „CHRISTMAS IS COMING 2014“ haben alle Klassenstufen der St. Marien-Schule gemeinsam mit alten Bekannten und neuen Europäischen Freunden den Kalneder mit viel Liebe gefüllt.

Gemeinschaftlich mit Partnern aus Spanien, Malta, Irland, Lettland und natürlich uns aus Moers versteckten wir Bastelanleitungen, Lieder, Spiele und noch vieles mehr hinter den Türen eines Online-Adventskalenders.

In diesem Projekt war es sehr schön, dass sich die LehrerInnen gegenseitig unterstützen und sich über Werkzeuge und andere IT-tools austauschten.

 

Walking through the nature – I would like to see (2014/2015)

Gemeinsam mit drei weiteren Schulen aus Europa – aus Polen, aus Mazdonien, aus der Türkei – beschäftigt sich Kinder der eTwinning AG der St. Marien-Schule in Moers mit bedrohten Tierarten. WIr erstellen Präsnetationen, tauschen uns mit unseren Freunden aus.

Angelehnt an das englischsprachige Buch Walking through the jungle wird ein gemeinsames Projektlied erstellt, gemalt und gebastelt und natürlich auch Freundschaften geschlossen.

Ein Auszug aus der Projektbeschreibung (Englisch):

Science has described around 2 million species but it is estimated that there could be between 5 to 100 million different species on Earth. This incredible biodiversity is what enriches our lives on this planet and is also essential for our survival. In Europe and throughout the world many of those plant and animal species are threatened with extinction.
We want to make our children learn about this fact, show them the necessity to take care and show what we can do to help to protect those species.
We want the children to know each other, to make friends but as well to feel as team which is responsible to build a good future.

Never sleeping hedgehogs (2013/2014)

Projekt Logo

Im Rahmen der Verleihung der nationalen eTwinning Qualtätssiegel 2013 kamen bei uns im Herbst 2013 einige Igel-Handpuppen in der Schule an. Mit zwei von ihnen haben wir, meine Kollegin Birgit, ich und unser türkischer Kollege Turhan aus Bursa dieses Projekt gestartet:

Zwei kleine Igel beschlossen nicht im Winter zu schlafen, sondern lieber die Welt zu erkunden. Aus der englischsprachigen Projektbeschreibung:

Both schools hosted a hedgehog, who decided not to sleep during winter. For this the hedgehogs chose two 2nd grade classes one in Bursa, one in Moers to take care of and to organize the food.

In the beginning of the project in November 2013 every class chose a name for the guest. Stachel (=Spiky) stayed in Germany, Merakli (=Curious) stayed in Turkey. Both groups learned about hedgehogs, and shared their knowledge. They tought each other hedgehog words in their languages. The hedgehogs were scouts and reported about their visit. Participating children had the task to show their guest the school, report about things happening in that time, make the toy visit some places – families and document this with photos or videos and share with partner schools. The children got to know each other, the way to live in each country. They made friends.

Für dieses Projekt bekamen Birgit Glauner und ich im Oktober 2014 das deutsche Qualitätssiegel verliehen.

Die Jury begründete ihre Entscheidung folgendermaßen:

QS_170x95px„Wenn bei eTwinning Igel keinen Winterschlaf halten, erleben Sie viel Neues und entdecken Unbekanntes: Sie besuchen zwei Schulklassen in Deutschland und der Türkei und berichten gegenseitig von ihren Erfahrungen. Die Igel begleiten die Kinder auf ihrer Reise nicht nur in der Schule, sondern auch zu Hause und bei ihren Freizeitaktivitäten. So kommen allerlei Unternehmungen zustande, welche die SuS auf kreative und vielfältige Art und Wiese mit Fotos, Bildern, Diashows, Videos und Postkarten für ihre Partner dokumentieren. Neugierig verfolgen alle die neusten Erlebnisse der Igel und lernen so nicht nur die Partner-SuS kennen, sondern erhalten gleichzeitig auch einen Einblick in das persönliche, erweiterte Schulumfeld und das Zuhause der Partner.

Ein tolles Grundschulprojekt, das zeigt, wie Kinder mit digitalen Medien für eine kreative Kommunikation begeistert werden können und wie sie mit einem einfachen Konzept an Bräuche und Lebensweisen der Gastländer herangeführt und dabei Toleranz und gegenseitiger Respekt beim Voneinanderlernen geschaffen werden können.“

Making new friends! (2013/2014)

Projekt LogoDieses Projekt führte ich mit Kindern der Forstwaldschule in Krefeld durch. Das gesamte Schuljahr 2013/2014 trafen wir uns mit der 4. Klasse der Ceip de Valles im Norden Spaniens-.

Durch die Teilnahme an verschiedensten gemeinsamen Aktivitäten freundeten sich die 9-11jährigen Kinder untereinander an. Sie nutzten die Gelegenheit in der gemeinsamen Fremdsprache Englisch zu kommunizieren.

Nachdem zu Beginn des Projektes die Themen von den Lehrerinnen unter anderem passend zu nationalen und internationalen Gegebenheiten vorgegeben worden waren, wurden die Kinder im Laufe des Projektes mehr und mehr in die Entscheidungsfindung eingebunden. Demokratische Prozesse über Grenzen hinweg, die eine der Grundlagen der Europäischen Union darstellen wurden so im Kleinen für die SchülerInnen erlebbar.

Durchgängig wurde ein Bezug zur Lebenswelt der Kinder hergestellt. Gerade die die Deutsch – Spanischen Begegnungen in der Fußball Champions League boten die Möglichkeit Toleranz, Fairness und Respekt nicht nur im Sport sondern auch in der Kommunikation mit den Partnern zu üben. Nicht nur hier fand ein sehr intensiver Austausch zwischen den Teilnehmern statt.

Projektbeschreibung MAKING NEW FRIENDS!
twinspace MAKING NEW FRIENDS!

Dieses Projekt wurde im Oktober 2014 mit dem deutschen Qualitätssiegel ausgezeichnet.

Die Jury begründete ihre Entscheidung folgendermaßen:

QS_170x95px„Das Projekt „Making New Friends“ begleitet die Partner-SuS gemeinsam durch das gesamte Schuljahr. Dabei lernen sich die SuS nicht nur über die gemeinsame Beschäftigung mit Gebräuchen im Jahreskreis kennen, sondern die Projektthemen orientieren sich auch an aktuellen Ereignissen und ihrer Lebenswelt, z.B. Karneval, Tag gegen Gewalt, Welttag des Buches und Fußball. Der TwinSpace ist nach den verschiedenen Themen gegliedert, ideenreich und bunt gefüllt.

Besonders hervorzuheben ist das Vertrautwerden der Kinder mit vielfältigen Online-Werkzeugen, was sich auch in den gelungenen und interessanten Ergebnissen wie Filmen, Spielen oder Quiz zeigt. Besonders hervorzuheben ist die Aktivität, die die Kinder beim Erstellen der Fußballquiz an den Tag legten. Die Kinder arbeiten dabei weitgehend in ihrer jeweiligen nationalen Gruppe, die Ergebnisse der anderen werden jedoch kommentiert oder ausgetestet. Den Lehrerinnen gelingt es, mit einer großen Bandbreite an medialen Darstellungsformen die Ergebnisse der SuS zu einem Gesamtbild zusammenzustellen und die SuS in einen Austausch zu bringen. Sie tauschen sich gegenseitig über ihre Interessen aus, gewähren Einblicke in ihr Zuhause, üben sich in einer gemeinsamen Fremdsprache. So legen sie über die Erkenntnis der Gemeinsamkeiten den Grundstein, um „neue Freunde zu gewinnen“.“

Kommt, wir treffen uns! (2013/2014)

Projekt LogoKinder des offenen Ganztages der Willi-Fährmann- und der St. Marien-Schule in Moers  haben in diesem Projekt ein Schuljahr gemeinsam mit verschiedenen Klassen in der Türkei verbracht, beginnend mit der gegenseitigen Vorstellung. Die Kinder zeigten ihre Lebenswelt und Kultur, erhielten einen Einblick in die Lebenswelt der in der Türkei. Sie erlernten bzw. vertieften den Gebrauch der Informationstechnologien. Das Projekt eröffnete den Kindern die Chance der Auseinandersetzung mit ihren Wurzeln, da ein Großteil der Kinder einen Migrationshintergrund hat. Die Kinder, die bereits türkische Sprachkenntnisse hatten, gaben diese bereitwillig weiter und fungierten als „Dolmetscher“. Die Kinder der türkischen Partnerschule hatten die Chance die in der Schule erlernte deutsche Sprache anzuwenden. Auch wir Lehrer profitierten von der europäischen Zusammenarbeit: Medienanwendung, Kennenlernen neuer/anderer pädagogischer Ansätze …

Die Eltern unserer Kinder begleiteten das Projekt intensiv von zu Hause und erfreuten sich an der lebhaften Kommunikation.

Wir sind uns sicher, dass das gemeinsame Schuljahr den Erfahrungsschatz und die Handlungskompetenz aller Teilnehmer, Schüler, Lehrer und Eltern, (im europäischen Umfeld) verbessert hat.

QS_170x95pxDieses Projekt wurde im Oktober 2014 mit dem deutschen Qualitätssiegel ausgezeichnet.

Die Jury begründete ihre Entscheidung folgendermaßen:

„Manchmal bedarf es keines großen Rahmens, sondern einfach der Neugier: Die Neugier auf Andere zu wecken und diese auf kreative Weise mit selbstgestalteten digitalen Medien kennenlernen. Wie das mithilfe des Internets und eTwinning gelingt, das zeigt das Projekt „Kommt wir treffen uns“.

Verschiedene Unterthemen wie „Unsere Schule“ oder „Witze“ sprechen alle Kinder dieser Altersgruppe an und motivieren zum Mitmachen. Mit Freude und Begeisterung erstellen SuS in Deutschland und in der Türkei Fotos, Videos, Audioaufnahmen, Präsentationen, interaktive Spiele, treffen sich Live in Skype-Konferenzen und lassen so ihre Gegenüber einen Einblick in ihren Alltag und ihre Umgebung nehmen. Dies bringt nicht nur die Kulturen der SuS einander näher, sondern lässt sie sich auch gegenseitig kennenlernen, wie ihre hohe Motivation in diesem Projekt beweist. Besonders schön ist die Wertschätzung der türkischen Mitschüler, die oft als Dolmetscher fungieren konnten. Man merkt, wie das Projekt im Lauf der Zeit Fahrt aufnimmt und die Partnerschüler immer mehr Spaß daran haben und sich ebenfalls kreativ einbringen.“

Dieses Projekt wurde auch mit dem europäischen Qualitätssiegel ausgezeichnet.

Water in our Lives (2012 – 2014)

Im Sommer 2012 startete die St. Marien-Schule wieder ein Comenius-Projekt, das heißt neben dem virtuellen Austausch im twinspace besuchen sich die beteiligten Schulen auch untereinander.

Im Projekt WATER IN OUR LIVES arbeiten sieben Schulen aus sieben europäischen Ländern für zwei Jahre zusammen. Frau Glauner und ich haben im Namen der St. Marien-Schule die projektweite Koordination übernommen – eine interessante Rolle, in der man neben den europäischen Gemeinsamkeiten auch die Unterschiede der landesspezifischen Kulturen kennenlernt und die daher hier und da etwas Fingerspitzengefühl erfordert.

Auch in diesem Projekt nutzen wir eTwinning als Plattform für die interne Kommunikation. Die Ergebnisse für die Öffentlichkeit werden wegen der hohen Komplexität eines solch lang laufenden Projektes auf einer eigenen Projekthomepage veröffentlicht, die von mir betreut wird.

Frau Glauner – eine Kollegin an der St. Marien-Schule – und ich wurden bereits vor Ablauf des Projektes mit dem nationalem als auch dem europäischen Label ausgezeichnet.

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